Banksy-Piece an der israelisch-palästinischen Mauer.
Street Art und die dazugehörigen Protagonisten, allen voran der Franz Beckenbauer der Szene namens Banksy, ist ein Lieblingskind von Blogs rund um den Globus. Ich gebe zu, niemals endgültig angefixt worden zu sein von den manchmal spektakulären, manchmal verschrobenen, manchmal etwas arg nerdigen Kunstwerken in freier städtischer Wildbahn. Die Rückeroberung des urbanen Raums, die verstörende Kunst im Alltag und des grundsätzlichen Guerillaansatzes sind natürlich spannend und richtig und wichtig. Und manche Sachen sind auch per se unbestritten großartig wie die berühmten schwulen Bobbies:
Aber irgendwie fehlte mir die Geduld oder der Anlass, mich näher mit Street Art auseinanderzusetzen. Ich hatte einfach nur eine begrenzte Affinität zu solchen Pieces. Bis ich letzte Woche die Dokumentation Exit Trough the Gift Shop sah, von und mit Banksy und anderen populären Street Artisten wie Shepard Fairy, Space Invader and many more. Der Film gibt nicht nur einen validen Überblick über Status und Geschichte von Street Art und ihres Personals, sondern erzählt in einem intelligenten narrativen Dreh auch die famose Geschichte des verrückten Franzosen Thierry Guetta alias Mr. Brainwash und seinem Weg an die Street Art Spitze. Also geht es letztlich um Kunst und Kommerz, Aufstieg und Fall und warum der Satz “It´s for the art, not for the money” keine Plattitüde ist. Ein wahrhaft sehenswerter, begeisternder Film, egal wie sehr man dem Hype um die Kunstwerke folgen will. Die Extended Sneak Peak:
Ein weiterer Ritterschlag ist das von Banksy gestaltete Simpsons-Intro (heute brandheiß in allen Blogs) inklusive vieler seiner Markenzeichen wie den Ratten und Graffiti und Konsumkritik so weiter:


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