Vik Muniz macht Kunst aus und im Müll. Das zeigt Lucy Walkers Dokumentarfilm Waste Land mit prominenter Unterstützung (produziert von Fernando Mereilles, Musik von Moby). Darin fotografiert Muniz auf der (angeblich weltweit größten) Müllkippe Jardim Gramacho in Rio de Janeiro die dort lebenden Catadores (Müllsammler). Er bastelt aus Müll ihre Portraits nach und versteigert die Kunstwerke für viel Geld. Wichtiger ist aber der Gedanke dahinter, dass diese Menschen mehr wert sind als der Müll, in dem sie leben.
Seinen sehr unterhaltsamen TED-Talk leitet Muniz mit seiner jüngeren Lebensgeschichte ein, und sieht dabei sogar eine Schussverletzung als zielführend an. Dann zeigt er seine Kunstwerke aus überraschenden Materialien:
