Amber Heard, bekannt aus dem geliebten Film The Informers (nach dem Buch von Breat Easton Ellis über die wilden 80er), setzt sich für Gleichheit ein. Deswegen lässt sie sich von Künstlerin Tasya van Ree für ihr Projekt iequalsyou folgende Sätze auf die nackte Haut schreiben: “Those who believe in democracy, liberty or freedom; must support equality. Those who believe in truth, justice or love; already do.”
Jetzt kann man sich zurücklehnen und warten, bis die Sexismus-Karte gespielt wird. Darauf sind folgende Fragen notiert: Warum muss sich die Schauspielerin ausziehen, um Gehör und Geseh zu finden? Warum macht das kein Mann? Was hat nackte Haut mit Gleichheit zu tun (Thomas Mann stellt in Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull fest, dass gerade die Nacktheit Unterschiede herauskehrt. Wer schonmal in einer Sammeldusche war, weiß das)? Meine kritische Frage an den Spot wäre aber vielmehr: Warum schon wieder dieses Musikstück? Warum immer nur Frank Glazer mit seinen drei Gymnopédies? Übertreibt man es da nicht mit der Gleichheit?
Mir fällt dazu spontan folgende Textzeile von den um Gleichheit bemühten Peppers ein, plus immerhin ihr halbnacktes Video, das wiederum auch fetzigere Musik erschallen lässt:
The power of equality
Is not yet what it ought to be
It fills me up like a hollow tree
The power of equality
Und weil man den oben erwähnten Film und seine Musik und seine Nacktszenen und überhaupt nicht genug empfehlen kann (kommt er noch jemals in deutsche Kinos?) und Amber Heard sehr gut darin aussieht, hier noch der Trailer zu The Informers:

[...] said. ___ [via. Und doch nicht ganz "nuff": die Tante da oben ist Amber Heard und bei diesem Soundtrack muss ich [...]